Versicherer schließen bestehende Erkrankungen aus. Was vor Vertragsbeginn diagnostiziert wurde, bleibt dauerhaft draußen, auch wenn die Behandlung erst Jahre später nötig wird. Bei einem Welpen oder Kitten gibt es diese Vorgeschichte noch nicht. Genau das ist der Grund, warum der Abschluss in den ersten Lebensmonaten die günstigste und die vollständigste Deckung liefert, die ein Tier je bekommen kann.
Das gilt besonders für die Erkrankungen, die sich im Wachstum entwickeln: Hüft- und Ellbogengelenksdysplasie zeigen sich meist zwischen dem vierten und zwölften Lebensmonat, Patellaluxation und Herzgeräusche oft noch früher. Wer erst nach dem ersten auffälligen Befund abschließt, bekommt für dieses Gelenk oder dieses Organ keinen Schutz mehr.
Das Mindesteintrittsalter liegt bei den meisten Anbietern bei acht Wochen, einzelne akzeptieren Tiere ab der siebten Woche. Halten Sie den Impfausweis und den Befund der ersten tierärztlichen Untersuchung bereit; einige Tarife verlangen ihn. Die Grundimmunisierung und Kastration sind in der Regel Vorsorgeleistungen und nur in Vollschutztarifen mit Vorsorgebudget enthalten.
Nicht jede Frage lässt sich über die Rasse beantworten. Diese Strecken klären die Fälle, die Hundehalter am häufigsten stolpern lassen: Welpe oder Senior, bestehende Diagnose, Wartezeit, Selbstbeteiligung.
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